Am 01.03.2026 fand am Wiener Stock-Im-Eisen-Platz eine Solidaritätskundgebung für das islamistische Regime im Iran statt. Anlass war die Offensive der USA und Israels gegen den Iran, die seit dem 28.02.2026 andauert. Zur Kundgebung riefen u.a. die linken antisemitischen Gruppen „Antiimperialistische Koordination“ sowie „Palästinasolidarität“ auf. Insgesamt haben rund 25 antiisraelische Gruppen und Organisationen, etwa „Kommunistische Jugend Österreich“ (KJÖ), „Palästina Komitee“, „Stimmen für Neutralität“ sowie die „Föderation demokratischer Arbeitervereine aus der Türkei“ (DIDF) und „Linkswende“ die Kundgebung unterstützt bzw. zu dieser mobilisiert.
Ungewöhnlich für eine von linken Gruppen organisierte Demonstration war die Geschlechtertrennung unter den Teilnehmer*innen: Ein Großteil der Frauen stand auf einer Seite der Kundgebung, die Männer auf der anderen.
In Redebeiträgen wurde wiederholt die Shoah relativiert und der Nationalsozialismus verharmlost. Die Offensive Israels und der USA gegen den Iran wurde etwa mit mit dem NS-Überfall auf Polen im Jahr 1939 verglichen.
In den Reden wurde Solidarität einerseits mit der iranischen Zivilbevölkerung andererseits explizit auch mit dem Regime der islamischen Republik Iran geäußert.
Anwesende Beobachter*innen und Journalist*innen wurden von einem Redner in antisemitischer Manier als „zionistische Agenten“ diffamiert. Wiederholt wurden Journalist*innen bedrängt, beschimpft und zum Teil bedroht. Auch das ehemalige Vorstandsmitglied des „Österreichischen Journalisten Clubs“ (ÖJC) und Korrespondent des Iranischen TV-Senders „PressTV“ Dieter Reinisch bedrängte einen Fotojournalisten.
Auf der Kundgebung waren Fahnen der Islamischen Republik Iran sowie Portraits des am 28.02.2026 getöteten obersten Führers der Islamischen Republik Iran Ali Khamenei allgegenwärtig.
























































