Innsbruck: Marsch fürs Leben (07.03.2026)

Am 07.03.2024 veranstaltete der christlich fundamentalistische Verein „Jugend für das Leben“ eine Demonstration mit dem Namen „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck. Die Kundgebung richtete sich hauptsächlich gegen die Fristenlösung in Österreich, die Abtreibungen zwar nicht legal, aber bis zum Ende der ersten drei Schwangerschaftsmonaten straffrei macht.

Die Kundgebung, der sich etwa 150 Personen anschlossen, zog unter massiver Polizeipräsenz durch die Innsbrucker Innenstadt. Auf Plakaten standen Botschaften wie „Schutz für ALLE Frauen geboren und ungeboren“ oder „Abtreibung ist die ultimative Ausbeutung der Frau“. Auf dem Fronttransparent stand „Kinder schützen, Frauen unterstützen. Abtreibung undenkbar machen.“.


Der Aufmarsch wurde mehrmals von Antifaschist*innen gestört. Wiederholt wurde die Marschroute der christlichen Fundamentalist*innen mittels Sitzblockade blockiert. Infolge einer größeren Blockade musste die Demonstrationsroute des „Marsch fürs Leben“ geändert werden.


Ein Polizeibeamter, der rund um das Demonstrationsgeschehen im Einsatz war, trug offen eine Tätowierung am Ellenbogen die an eine Schwarze Sonne erinnerte. Bei der Schwarzen Sonne handelt es sich um ein Erkennungssymbol in der Neonaziszene.