Am 27.11.2021 fand in Wien eine Demonstration in Gedenken an ein ermordetes Mädchen statt. Die Herkunft der mittlerweile zu langjährigen Haftstrafen verurteilten Täter – es handelt sich um drei Männer aus Afghanistan – wurde von den Veranstalter*innen der Kundgebung für eine rassistische Aufladung des Gedenkens missbraucht. Etwa 100 Personen beteiligten sich an der von Verschwörungsideolog*innen organisierten Veranstaltung.
Vor der Demonstration zum Ballhausplatz fand ein Autocorso aus Tulln – dem Wohnort der Ermordeten – zum Heldenplatz statt. Die Autos waren mit schwarzen Fahnen, Fotos des Mädchens aber auch mit verschwöhrungsideologischen Botschaften verziert.
Unter den Demonstrant*innen befanden sich zahlreiche Teilnehmer*innen vorhergegangener Corona-Demonstrationen. Auch aus dem Umfeld der Rechtsextremen „Identitären“ sowie des Neonazis Gottfried Küssel nahmen Einzelpersonen teil.
Wie Fotos belegen, posierten zahlreiche niederösterreichische Polizist*innen mit den Veranstaltern der Demonstration beim Startpunkt des Autocorsos in Tulln.









































