Am 28. Oktober 2026 trafen sich etwa 15 deutschnationale Korporierte zum wöchentlichen „Couleurbummel“ auf der Rampe des Hauptgebäudes der Universität Wien.
Seit Jahrzehnten finden sich fast jeden Mittwoch um 12 Uhr Burschenschafter mit Kappe und Band in ihren Verbindungsfarben auf der Rampe ein. Die Kundgebungen werden von den Korporationen des „Wiener Korporationsrings“ veranstaltet und stehen klar in der Tradition des völkischen Antisemitismus.
Im einzigen Redebeitrag auf der Rampe verkündete ein Burschenschafter, dass die Burschenschaft „Nibelungia zu Wien“ den Vorsitz des Wiener Korporationsrings übernommen habe.
Der „Couleurbummel“ begann beim „Café Einstein“ und wurde nach einer kurzen Kundgebung vor dem Haupteingang der Universität Wien in der „Gastwirtschaft Blauensteiner“ beendet.






















Antifaschist*innen hielten vor der Rampe einen Gegenprotest ab. Schon lange wird ein Verbot der Aufmärsche gefordert, welches die Universitätsleitung bis jetzt nicht unterstützt.
Hintergründe zum wöchentlichen Aufmarsch deutschnationaler Verbindungen auf der Rampe der Universität Wien sowie zu Ideologie und Geschichte des Wiener Korporationsrings (WKR) und seiner Mitgliedsorganisationen sind in dieser Broschüre der ÖH an der Universität Wien zu finden:
https://oeh.univie.ac.at/fileadmin/uv/dokumente/voelk_verbindungen.pdf




