Am 23.03.2024 veranstaltete der christlich fundamentalistische Verein „Jugend für das Leben“ eine Demonstration mit dem Namen „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck. Die Kundgebung richtete sich hauptsächlich gegen die Fristenlösung in Österreich, die Abtreibungen zwar nicht legal, aber bis zum Ende der ersten drei Schwangerschaftsmonaten straffrei macht.
An der Kundgebung, die unter dem Motto „Inklusion von Anfang an – Gleiches Lebensrecht für alle“ beteiligten sich auch die Organisationen „Bewegung für das Leben Südtirol“ sowie „CitizenGO“.
Die Kundgebung, der sich etwa 300 Personen anschlossen, zog unter massiver Polizeipräsenz durch die Innsbrucker Innenstadt. Auf Plakaten standen Botschaften wie „Gott Hilf!“ oder „Abtreibung ist keine Staatsaufgabe“. Auf den Fronttransparenten standen Botschaften wie „Für ein Österreich OHNE EUGENIK“ sowie „Für ein Tirol ohne Abtreibung“.
Der Aufmarsch wurde mehrmals von Antifaschist*innen gestört. Die Dokumentation der fundamentalistischen Kundgebung wurde unter Angabe fragwürdiger Gründe von der Polizei erschwert.





































