
Auch heuer riefen christliche Fundamentalist_innen anlässlich der Vienna Pride zu einem „Marsch für die Familie“ auf. Als Organisator_innen trat die „Plattform Familie“, ein Zusammenschluss aus christlichen Fundamentalist_innen, militanten Abtreibungsgegner_innen und Rechtsextremen auf. Etwa 200 Personen nahmen an der Demonstration teil, die sich um 14:00 Uhr am Ballhausplatz traf und zum Stephansplatz marschierte. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch organisierte Rechtsextreme, darunter etwa 10-15 Personen, die dem Kreis der „Identitären Bewegung“ Wien bzw. Niederösterreich zuzurechnen sind. Außerdem war eine nicht-amtsführende Wiener Stadträtin der FPÖ zugegen und hielt eine der Abschlussreden. Zwischenzeitlich wurde der Marsch in Sicht- und Hörweite der Europride 2019 herangeführt, die parallel mit etwa einer halben Million Teilnehmenden stattfand. Der Marsch wurde von Protesten begleitet. Die Polizei schützte ihn mit einem größeren Aufgebot an Bereitschaftseinheiten, Einsatzeinheiten sowie Zivilpolizei.




























































